
Gemäß der Empfehlung bauen wir 3 Festplatten in den Festplattenkäfig der unteren Thermalzone ein. Hierzu muß zunächst eine Schraube, die den Käfig fixiert, gelöst werden. Anschliessend kann man den Käfig mit Hilfe eines seitlich angebrachten Schlüsselrings herausziehen. Im Käfig sind bereits acht Gummidurchführungen zur entkoppelten Montage der maximal vier Festplatten eingebaut, die Montage erfolgt vertikal durch Schrauben, welche durch die Gummidurchführungen mit der Festplatte verschraubt werden.

Nachdem wir dies mit drei Festplatten des Testsystem getan haben, wird der Festplattenkäfig in die Halterungen am Tower eingeschoben und verschraubt.
Nachdem auch die IDE-Kabel angeschlossen und durch die Schieber in die obere Thermalzone verlegt wurden, werden die Schieber so weit wie möglich nach vorn platziert und mit zwei Rändelschrauben in dieser Position fixiert.
Eine weitere Festplatte wird im Festplattenkäfig der oberen Thermalzone verbaut, hierzu wird dieser wie schon vom unteren Käfig gewohnt demontiert. Die Montage der Festplatte erfolgt durch Laufwerksschlitten, welche durch Klammern im Käfig fixiert werden.

Um auch hier die Laufwerke zu entkoppeln, finden sich die schon bekannten Gummidurchführungen bei den Laufwerksschlitten wieder, hier jedoch auf der Unterseite der Festplatte.

Wer zur Kühlung der Festplatten einen zusätzlichen Lüfter installieren möchte, sollte dies vor der Montage des oberen Käfigs in der dafür vorgesehenen durch ein Staubsieb geschützten Halterung vornehmen, da eine spätere Installation eine Demontage des Laufwerkkäfigs erforderlich macht. Die Reinigung der Staubsiebe hingegen kann praktisch von vorn erfolgen, hinter der Fronttür befinden sich zwei weitere Türen, welche ein einfaches Entnehmen der Staubsiebe von vorn ohne Montagewerkzeug ermöglichen.

Anschliessend erfolgt die Montage des optischen Laufwerkes. Dieses wird durch seitlich anzuschraubende Schienen von vorn in den Tower geschoben, nachdem die Blende und ein dahinterliegendes Blech entfernt wurden. Die Schienen rasten über eine Feder in der Führung des Towers ein.

Die Verkabelung der einzelnen Komponenten gestaltete sich problemlos, wenn auch die Länge der Anschlusskabel der Lüfter etwas knapp bemessen ist, sofern man ein aufgeräumtes und übersichtlliches Innenleben des PCs mag.
