
Der Freezer 64 Pro wurde speziell für Dualcore Prozessoren entwickelt und ist derzeit freigegeben für AMD Athlon X2 bis 5000+ und alle AMD Athlon 64 FX CPUs.
Die offiziellen Spezifikationen sind:
Die besonderen Eigenschaften des Kühlers sind:
Die sechs Heatpipes sind direkt mit der Grundplatte verbunden und laufen durch die 42 Aluminiumlamellen des Kühlers. Arctic Cooling nennt diese Lamellen den „Wärmetauscher“, was sie im Endeffekt auch sind - sie übernehmen einen Teil der Hitze und werden durch den Lüfter gekühlt, der durch sie durchbläst.

Über die insgesamt 42 Lamellen selbst gibt es nicht viel zu sagen. Sie bestehen aus Aluminium, umschließen die sechs Heatpipes und sind zwar abgerundet, bleiben dennoch relativ scharf an deren Kanten. Ein wenig Vorsicht beim Einbau ist angebracht.
Die einzige Besonderheit sind die letzten drei unteren Lamellen - sie sind nach unten gebogen, so dass die durch den Lüfter geblasene Luft an dieser Stelle nach unten geführt wird, was z.B. die Spannungswandler auf einem Motherboard mitkühlen soll.

Der 92mm Lüfter arbeitet äußerst leise und ist temperaturgeregelt, sprich er passt seine Geschwindigkeit je nach Bedarf an. Seine maximale Drehzahl beträgt 2200 U/Min, welche er in unserem Test aber nie genutzt hat. Er blieb während des ganzen Testvorganges so gut wie unhörbar.
Um die typischen Brummgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren, ist der Motorhalter über zweiaxiale Gummiaufhängungen mit dem Rahmen verbunden. Diese Technik hält, was sie verspricht und hat sich Arctic Cooling sogar patentieren lassen.
Als Wärmeleitpaste ist eine dünne Schicht von Arctic Coolings MX-1 bereits aufgetragen. Sie beinhaltet keinerlei metallische Partikel und härtet sich nach den erstem 200 Stunden ab. Dadurch hat sie keinerlei Evaporationsprobleme und liefert auch nach Jahren optimale Ergebnisse.

Wie schon zuvor angedeutet, lag bisher normalerweise eine kleine Tube bei allen Kühlern mit bei. Dies wurde aus zwei Gründen diesmal nicht getan, welche durch Arctic Cooling selbst gut erklärt wird:
Die MX-1 Hochleistungspaste verfügt über hervorragende Wärmeleitfähigkeit ohne Metalloxide (daher weder elektrisch kapazitiv noch leitfähig) und konstate Leistung über Jahre (keine Evaporation). Demgegenüber weist die MX-1 wie alle Hochleistungspasten den Nachteil sehr hoher Viskosität (Zähflüssigkeit) auf.
Um eine solch viskose Paste überhaupt noch applizierbar halten zu können, mischen wir 2% Lösungsmittel (völlig unbedenkliches Isoparafin) bei. Erst nach dem Verdampfen des Isoparafins wird die höchste Leistung erreicht. Bei voraufgebrachter Paste findet dies schon während des Transportes statt und optimale Leistung ist sofort garantiert.
Wird die Paste in einer nicht speziell abgedichteten Spritze mitgeliefert (wie z.B. bei der Freezer Serie), verflüchtigt sich das Isoparafin nach und nach, was zu einer erschwerten Applikation führt.
Das Problem kann nur mit einer besser abgedichteten und damit auch teureren Spritze (MX-1 Retail Paste) gelöst werden.
Mehr zur AC MX-1 kann auf auf der Website von Arctic Cooling nachlesen.
Der Kühler wird mit Hilfe des AMD Standard Retention Modules befestigt. Gehalten wird er über zwei Haken, die pro Seite über drei Clips gelegt und mit einem Bügel ganz einfach befestigt werden.

Kommen wir zum Einbau und der Testumgebung des AC Freezer 64 Pro ...