
Unsere Lautstärkemessungen erfolgten mit Hilfe des Schallpegelmessgerätes Voltcraft 320, welches einem Messbereich von 30 bis 130 dB ermöglicht.
Diese Arbeit hätten wir uns gänzlich sparen können - (fast) alle Komponenten des Besser-Leise Wohnzimmer PC sind nicht nur leise, sondern so gut wie unhörbar und liegen weit unter der messbaren Grenze unseres Gerätes. Wir sind hellauf begeistert!
Einen einzigen „Störfaktor“ gibt es leider doch - der DVD-Brenner von NEC. Im Schreib- und Lesebetrieb dröhnt er mit bis zu 45 dB entgegen. Für empfindliche Ohren empfehlen wir hier den Einsatz einer Software (z.B. Nero DriveSpeed), die die Drehzahl des Laufwerks herabsetzt.
Bei einem PC System, wo viele der Komponenten auf engem Platz beieinander liegen und noch dazu passiv gekühlt werden, sind die entstehenden Temperaturen ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Was nützt einem ein super leises System, das früher oder später einen Hitzetot sterben wird?
Getestet wurde unter WinXP Professional SP2 (inklusive aller Sicherheitsfixes), allen offiziellen Treibern, aktiviertem Cool'n'Quiet, dem Tool Prime95 und 3DMark2005. Zur Anzeige der Temperaturen nutzten wir das Tool Asus PC Probe II.
Mit Cool'n'Quiet Modus läuft unser A64 3200+ im Idle Modus bei 1000 Mhz, im Full Load Modus bei 2000 Mhz.
Die Zimmertemperatur betrug während des gesamten Testvorganges ~22°C. Das Gehäuse wurde für die Tests geschlossen.
Der Ruhemodus (Idle) wurde ermittelt, indem der Wohnzimmer PC komplett hochgefahren wurde und zwei Stunden lang nichts betätigt wurde.
Die Temperaturen der Einzelkomponenten waren recht gering - alles blieb im grünen Bereich.
Um den Wert für den Belastungsmodus (Full Load) zu ermitteln, wurde die CPU mit dem Tool Prime95 zwei Stunden lang mit dem Torture Test (In-place large FFTs) belastet. Um die Grafikkarte an ihre Grenzen zu bringen, ließen wir nur die Grafiktests (Game 1, 2 und 3) von 3DMark2005 zwei Stunden lang laufen.
Während fast alle Temperaturen auch im Full Load Modus in einem guten Bereich blieben, wurde die X700 Pro doch schon recht warm - mit 69°C ist die Karte zwar nicht mehr „kühl“, befindet sich aber noch im Toleranzbereich.
Wir wählten Benchmarks aus drei Bereichen - kompletter Systemtest (PCMark2005), synthetischer Spieletest (3DMark2003 & 3DMark2005) und realer Spieletest (FarCry v1.33, PC Hardware Demo).
PCMark2005 aus dem Hause Futuremark wurde mit allen Tests in den Standardeinstellungen durchgeführt.
Für die synthetischen Benchmarks haben wir Futuremarks 3DMark2003 und 3DMark2005 gewählt. Auch hier testeten wir mit den Standardeinstellungen (1024x768, kein FSSA, Optimale AF).
Die Sapphire Radeon X700 Pro erreichte respektable und zufriedenstellende 7158 Punkte bei 3DMark2003 und 3004 Punkte bei 3DMark2005.
Der Ego-Shooter FarCry ist nach wie vor das Nonplusultra in Sachen Grafikengine. Sie wurde bis heute fortlaufend weiterentwickelt und um alle Fähigkeiten aktueller Grafikchips erweitert.
Alle Shadermodelle (2.0, 2.0b, 3.0) werden unterstützt, sowie auch HDR (High Dynamic Range) oder die Texturkompression 3Dc.
Wir nutzen FarCry in der aktuellsten Version v1.33, getestet wurde mit der PCGames Hardware Demo mit 1024x768 und 1280x1024 mit und ohne 4x FSSA / 8x AF.
Für ein aktuelles 3D Spiel sind das gute Werte, mit denen es sich noch recht flüssig spielen lässt. Besser abgerundet und passender zur restlichen Hardware wäre das System unserer Meinung nach mit z.B. einer Radeon X800 gewesen. Die X700 ist eine gute Karte, die allerdings nur einen 128 Bit Speicherbus hat - was die Leistung doch ein gutes Stück mindert.