
Ausgepackt wirkt der CoolScraper erstaunlich elegant. Die riesige Front, die in der aktiven Version von einem 120mm Lüfter aus eigenem Hause bedeckt wird, vermittelt den Eindruck von purer Kühlleistung.

Der CoolScraper ist jedoch erstaunlich schmal gebaut, die Aluminium Kühllamellen haben eine geringere Tiefe als vergleichbare Modelle anderer Hersteller. Das auffälligste Merkmal ist aber die riesige, 25mm starke Industrie-Heatpipe aus Kupfer, die durchgehend vom Sockel bis zur Spitze des Kühlers ragt. Andere Hersteller setzen hier auf 3-4 kleinere U-förmige Heatpipes. Ob diese Variante die gewünschte Mehrleistung bringt, wird später getestet.

Optional kann der CoolScraper auch zur passiven Kühlung eingesetzt werden. Dazu wird der Lüfter abgeschraubt und kleine, seitlich eingestecke Plastik-Luftleitbleche (von Noiseblocker Air Stripes genannt), entfernt. Freigegeben ist der Passivbetrieb des Coolscrapers für Prozessoren bis 3,8Ghz

Die Verarbeitungsqualität ist auf durchweg hohem Niveau. Nur die Heatpipe sieht an den sichtbaren Stellen ein wenig mitgenommen aus, was wohl auf den Metallkranz zur Befestigung der verschiedenen Sockelbefestigungen zurückzuführen ist.

Der Sockel, der Kontakt mit der CPU haben wird, ist das verdickte und polierte Ende der Heatpipe, was einen ungehinderten Wärmetransport in das Innere ermöglichen soll. Der Sockel ist hervorragend glatt poliert, und weist keine Rillen oder Schleifspuren auf.

Als Lüfter kommt ein NB-UltraSilentFan SX1 zum Einsatz. Auch unter 12V soll dieser Lüfter fast völlig geräuschlos arbeiten. Er kommt im typischen Noiseblocker Design daher: transparenter Rahmen und blaue Lüfterblätter.

Kommen wir zum Einbau in unser Testsystem ...