
Für die Installation liegen die Montagehalterungen für alle gängigen Sockel bei. Sockel A-Besitzer können den Scythe Infinity nicht verwenden und müssen sich nach einer anderen Alternative umschauen.
Weiterhin finden sich in der hübschen Verpackung eine Montageanleitung, ein 120mm-Lüfter, der Kühler selbst, Wärmeleitpaste sowie zwei Klammern zur Befestigung des Lüfters am Kühler.

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Eine Besonderheit stellt die Montage dar, von Scythe auf den Namen „Versatile Tool-Free Multiplatform System“ getauft, welche eine Montage auf allen Sockeln ohne jegliches Werkzeug ermöglicht. Dazu werden die Haltebügel einfach an einer der vier Seiten eingesteckt – das Lösen der Haltebügel ohne Werkzeug gestaltet sich ohne Zuhilfenahme von Werkzeug zwar schwieriger, aber lösbar.
Die weitere Installation hängt vom verwendeten Sockel ab. Während bei AMD die sechsnasigen Halteklammern eine einfache Montage bei installiertem Mainboard ermöglichen, gestaltet sich die Montage bei Intels Sockel 478 und dem dabei verwendeten Retention-Modul bei eingebautem Mainboard als fast unmöglich.
Der Einbau für den Sockel 775 ist etwas einfacher, allerdings benötigt man auch hier Geduld und Fingerspitzengefühl, bis die Push Pins richtig eingerastet sind. Aufgrund des Layouts aktueller Sockel 775-Boards mit passiver Heatpipe-Kühlung der Northbridge und der Spannungswandler, sowie der Größe des Scythe Infinity (die Lamellen verdecken die Push Pins zum Teil), empfehlen wir auch hier den Ausbau des Mainboards zur Montage des Kühlers.

Die Verarbeitung des Kühlers wirkt insgesamt sehr hochwertig und spiegelt sich auch in der Bodenplatte aus Kupfer wider.



Nachdem der Scythe Infinity bisher durch sein Äußeres glänzen konnte, werden wir uns im nun folgenden, praktischen Test ansehen, wie sich der Scythe Infinity im täglichen Einsatz schlägt.