
Die grafische Umsetzung des Titels ist gut gelungen. Die Natur wird sehr detailreich dargestellt, beim waten durchs Wasser schlagen wellen um das Avatar. Teilweise ist das Wasser so trüb das man kaum durchschauen kann wobei an einer anderen Stelle das Wasser klarer ist. Dieser Effekt wird auch beim tauchen gewahrt. Als Mindestanforderung nennt der Hersteller eine GeForce 8x, wobei er eine Grafikkarte mit einem 8600er Chipsatz oder höher empfiehlt um alle Detailstufen einschalten und problemlos spielen zu können.
Fallout 3 ist ein Rollenspiel welches sich an die echte Welt, zumindest was Fähigkeiten angeht, anlehnt. Der Spieler erhält, durch erfüllen von Aufgaben oder erledigen von Raidern oder Tieren, Erfahrungspunkte die ihn bei erreichen eines bestimmten Kontostands in das nächst höhere Level bringen. Dadurch kann der Spieler dann Fähigkeiten seines Avatars verbessern die ihm beim Leben in der Außenwelt behilflich sind. Einige Missionsziele können nur erreicht werden indem man genügend Erfahrungspunkte gesammelt hat und einer Fähigkeit zugewiesen hat. Zum Beispiel muss um eine Mission zu erfüllen eine Tür geknackt werden, dabei wird auch zwischen schweren und leichten Schlössern unterschieden. Ist nicht genügend Fähigkeit für die gerade vor einem stehende Tür vorhanden muss der Spieler sich entweder einen anderen Weg suchen oder aber weiter in der Welt um herlaufen, Erfahrungspunkte sammeln und seine Fähigkeiten erweitern. Mit jedem höheren Level kommen weitere Fähigkeiten hinzu, die aufgewertet werden können. Jede Fähigkeit hat seine speziellen Vorteile.
Der Spieler kann dutzende von Gegenständen mit sich tragen oder irgendwo deponieren, weil er diese evtl. später mal gebrauchen kann. Bei Waffen zum Beispiel gibt es noch eine Zustandsanzeige. Je besser der Zustand der Waffe ist, umso mehr Schaden richtet sie an. Sinkt der Zustand, kann der Spieler sie mit der entsprechenden Fähigkeit reparieren.
Am Bildschirm kann der Spieler erkennen wie es seinem Avatar gerade geht. Beim durchlaufen von Wasser ist der Avatar Strahlung ausgesetzt dies zeigt die Strahlungsanzeige. In speziellen Kammern kann der Spieler den Avatar von der Strahlung reinigen. Mit jeder erledigten Aufgabe / getötetem Gegner/Tier erhält der Spieler Erfahrungspunkte die Anzahl und eine Ansicht, wie viele Punkte noch bis zum nächsten Level fehlen taucht immer dann auf wenn der Spieler Erfahrungspunkte gesammelt hat. Am Kompass werden Punkte angezeigt zu denen der Spieler gehen kann um weitere Aufgaben zu erledigen. Außerdem werden auf dem Kompass die Gegner und verbündete angezeigt.
Der Pip-Boy 3000 wird einem im Alter von 10 Jahren vermacht. Dieser enthält alle notwendigen Informationen über den Avatar. Alles was der Avatar bei sich trägt kann man darin sehen und dem Avatar auch in die Hand geben (bei Waffen) oder anziehen (bei Kleidung). Unterteilt ist der Pip-Boy 3000 in 3 Bereiche und jeweils weitere Untermenüs. Hier kann man alles sehen was die allgemeine Befindlichkeit des Avatars angeht und auch die Karte in der man dann navigieren kann. Außerdem ist es möglich Hotkeys festzulegen mit denen dann Funktionen direkt auf Knopfdruck ausgeführt werden (bestimmte Kleidung, Waffe nutzen). Im Menüpunkt Daten kann man sehen welche Aufgaben oder Entdeckungen noch gemacht werden müssen um das aktuelle Ziel abzuschließen.
Kommen wir zu einem anderen Gegenstand der sich im Kampf als sehr nützlich erweist, das V.A.T.S.. Wird das V.A.T.S. wird das Spielgeschehen pausiert und der Spieler sieht die Gegnerischen Ziele mit Markierungen versehen. Jede Markierung wird von einer Prozentzahl begleitet die die Trefferwahrscheinlichkeit anzeigt. So kann der Spieler gezielt z.B. die Waffenhand des Gegners ausschalten und diesen dann ohne Schwierigkeit erledigen.
Ist der Avatar verletzt gibt es verschiedene Möglichkeiten die Trefferpunkte wieder aufzufüllen. Entweder der Spieler gibt dem Avatar etwas zu essen od. zu trinken, er legt ihn schlafen oder er besucht einen Arzt muss dafür allerdings Geld bezahlen. Es gibt auch andere Arzneimittel die allerdings bei zu häufigem Einnehmen den Avatar süchtig machen. Nachdem das High-Gefühl aufgehört hat ist man kurzzeitig verwirrt und bewegt sich schwankend durch die Welt.