
Trotz veränderter Optik, aber wegen besonderer Fähigkeiten, ist Kane ein beliebter Mitstreiter einzelner Trupps. Denn alleine laufen war gestern, im Team ballern ist heute. Auch wenn sich die KI nicht immer optimal verhält, macht das Durchstreifen der Level mit Begleitung mehr Spass, auch wenn die Computerrecken das Geschehen trocken kommentieren. Ein überheblicher, sarkastischer Spruch wie in Unreal würde das Game auflockern.
Grafik: Wie bereits erwähnt, basiert das Spiel auf der Doom3-Engine von 2004. In einigen Bereichen wurde sie verbessert, gerade die Sequenzen mit der Taschenlampe sehen schöner und noch bedrohlicher aus. Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass die Doom-Engine nicht für Außenlevels gemacht wurde.
Sound: Etwas enttäuscht bin ich schon, dass ich auf Grund von fehlendem OpenAO - was auch immer das sein mag - nicht in den Genuß von echtem 5.1-Sound komme. Abgesehen davon bollert es in den Boxen ganz anständig, Geräusche sind recht gut ortbar.
Steuerung: Die Bedienung beschränkt sich auf die essentiellen Funktionen wie Bewegen und Schießen, selten wird die Taschenlampe oder das Missionsziel benötigt, dafür ist der Spielablauf zu linear.
Multiplayer: Bekannt aber bewährt hat sich (Team-)Deathmatch, CTF, und Tourney - eine Art LMS - daher bietet Quake4 kurzweilige Multiplayer-Action.
Fans der Quake-Serie werden auf keinen Fall enttäuscht. Quake4 bietet wie die Vorgänger kurzweilige Ballerei mit anspruchsloser Story, netten Nebenquests und Vehikeln.
Für derzeit 20 Euro kann man - gute Englischkenntnisse vorausgesetzt - bedenkenlos zugreifen.
Positive Aspekte:
Negative Aspekte:
| Bezeichnung | Bewertung |
|---|---|
| Gameplay | 08 von 10 |
| Grafik | 09 von 10 |
| Sound | 08 von 10 |
| Gesamt | 08 von 10 |
Möchtet ihr etwas zum Artikel sagen, kritisieren oder habt Fragen?
Tut dies im offiziellen Beitrag in unserem Forum.