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Antec Micro Fusion 350 - das perfekte HTPC-Gehäuse? | 2 - Innenansicht, Display, Fernbedienung, Einbau

Antec Micro Fusion 350 - das perfekte HTPC-Gehäuse?

Der Innenraum

Bei dem Innenraum spricht Antec von einem zwei Kammersystem. Die Hauptkammer beherbergt das Mainboard, das Netzteil und den 5,25“ Laufwerksschacht.

In der kleineren Kammer sind das LCD-Display und der 3,25“ Schacht für eine Festplatte untergebracht. Zusätzlich bläst ein 80 mm Lüfter, der in drei Stufen regelbar ist, von der Seite frische Luft auf den Festplattenschacht.

Der Innenraum Zwei Kammersystem
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In der Hauptkammer befinden sich ebenfalls zwei regelbare Lüfter, diese saugen die verbrauchte Luft aus dem Gehäuse. Der im Netzteil verbaute Lüfter ist leider nicht regelbar.

In der höchsten Stufe sind alle drei Lüfter extrem laut, auch in der mittleren Stufe sind die Lüfter noch gut hörbar. Erst in der niedrigsten Stufe werden sie der Geräuschkulisse eines HTPC gerecht und sind fast unhörbar.

Das Display

Das Display ist 11 x 3,7 cm groß (B x H) und basiert auf LCD-Technik. Die Leuchtkraft und die angezeigten Informationen kann man leicht über die mitgelieferte Software einstellen. Wenn man allerdings alle Funktionen nutzen möchte, muss man neben der Display-Software (iMON) auch die passende Media-Software nutzen (iMedia HD). Mit dem Windows Media Player, dem Windows Media Center oder dem sehr beliebten MediaPortal arbeitet das Display leider nicht zusammen.

IMON Manager Das Display
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Somit blieben nur die Uhrzeit/Datum, die System-Informationen und Nachrichten-Einblendungen übrig. Für alle anderen Funktionen ist iMedia HD zwingend nötig.

Das Display ist dabei gut lesbar, könnte aber einen Tick schärfer sein. Zu dem leuchtet das Display stark nach, was sich in Schlierenbildung äußert.

Die Fernbedienung

Die mit gelieferte Fernbedienung RM100 ist sehr klein geraten und beschränkt sich auf die wichtigsten Funktionen und bietet kaum Extras an und dient ausschließlich zur Steuerung der iMON/iMEDIA HD-Software. Die Reichweite ist auf magere zweieinhalb Meter begrenzt und schränkt somit stark ein.

RM100 Fernbedienung
RM100 Fernbedienung
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Die iMON Software ist neben den Betrieb für das Display auch für die Steuerung der Fernbedienung zuständig. Mit ihr lassen sich den einzelnen Programmen, sofern noch nicht vorprogrammiert, völlig neue Funktionen zuweisen. Das Prinzip arbeitet ähnlich wie bei Makrofunktionen von Tastaturen.

Der Einbau

Durch die geringen Maße des Gehäuses ergeben sich zwangsläufig einige Platz-Probleme. So passte unser Mainboard nur mit viel Fingerspitzengefühl rein. Wo wir dann schon bei der nächsten Überlegung sind, dem CPU-Lüfter, bedingt durch die geringe Höhe des Gehäuses. Daher sollte man sich vorher genau informieren welcher Lüfter passt (z.B. der Scythe Shuriken). Da aber Lüfter mit einer geringen Höhe, die fehlende Kühlfläche in der Breite ausgleichen, kann es sehr eng werden mit dem Einbau des Laufwerkes, was dem CPU-Lüfter sehr nahe kommt.

Eingebautes System
Eingebautes System
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Als etwas umständlich erwies sich der Einbau der Festplatte. Um an den passenden Schacht zu kommen, muss man vorher das Display ausbauen, dabei sollte man sehr vorsichtig vorgehen.

Festplattenkäfig
Festplattenkäfig
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Testsystem

Komponente Bezeichnung Zusatzinformation
Gehäuse Antec Micro Fusion 350 HTPC
Gehäuselüfter Antec 3x 8cm Silentlüfter
Netzteil Antec MT-350 350W, mATX
Motherboard ASUS M3N78-EM nForce 730a + GeForce 8300, mATX
CPU AMD Athlon 64 X2 4850e @2.500 MHz
CPU Kühler Scythe Shuriken 1x 12cm Silentlüfter
Speicher Crucial Ballistix BL2KIT12864AA663 2x 2048MB, DDR-663
Grafikkarte nVidia GeForce 8300 OnBoard (IGP)
Festplatte System Toshiba MK5055GSX 500GB, 8MB Puffer, SATA2
Festplatte Daten Toshiba MK5055GSX 500GB, 8MB Puffer, SATA2
Soundkarte nVidia GeForce 8300 OnBoard (IGP)
DVD-RW LG GGC-H20L DVD/HD-DVD/Blu-Ray Laufwerk
OS Windows Vista Ultimate 64 Bit, Service Pack 2