
Schauen wir nun, wie sich das Aspire X-QPACK im Praxiseinsatz bewährt.
Zum Test der Wärmeentwicklung lassen wir den 3DMark 2001 eine Stunde im Loop laufen und sehen uns dann alle verfügbaren Temperaturen im Idle vor und unter Last nach dem Test an. Die Geräuschentwicklung beurteilen wir rein subjektiv ohne Messungen.
Der verbaute 120mm-Lüfter fällt bereits beim Einschalten durch sehr laute Laufgeräusche bei hohen Drehzahlen negativ auf. Ein alternativ verbauter 120mm-Lüfter von Atec mit 3-Stufen-Steuerung brachte Ruhe, ohne dass sich das Gehäuse wesentlich stärker erwärmte, hier wäre eine Lüftersteuerung für den Aspire-Lüfter angebracht.
Wenn man von dem lauten Gehäuselüfter absieht, bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Einerseits erfreut das Q-XPack durch ein leistungsstarkes Netzteil, den durchdachten Aufbau und sinnvolle Ausstattungsmerkmale wie die Temperaturanzeige in der Front und die zwei vorhandenen, frei positionierbaren Temperatursensoren.
Andererseits hinterlassen die insgesamt zu dünnen Aluminiumkonstruktionen, angefangen bei dem Seitenteil über den Mainboardschlitten bis hin zu den Laufwerksträgern, einen faden Beigeschmack, da die Verwindungsfestigkeit des gesamten Gehäuses unter diesen Mängeln leidet. Hier wäre der Einsatz von stärkeren Aluminiumblechen und oder Stahlblechverstrebungen sinnvoll gewesen.
Wir danken Fredrik von Aspire Europe für die schnelle Bereitstellung des Testsamples.
Möchtet ihr etwas zum Artikel sagen, kritisieren oder habt Fragen?
Tut dies im offiziellen Beitrag in unserem Forum.