
Ein Blick in das Innere auf der linken Seite bescheinigt uns jetzt bereits, dass wir beim Einbau des Testsystemes garantiert auf keine Platzprobleme stoßen werden – denn Platz gibt es im Bravo mehr als genug.
Die Festplatten werden in diesem Gehäuse zur Seite zeigend eingebaut. Ansonsten gibt es soweit keine Besonderheiten am grundlegenden Aufbau.
An der Verarbeitung und Qualität gibt es nichts zu bemängeln. Es gibt auch keinerlei scharfe Kanten, alles ist sauber gefalzt und abgerundet.

Erweiterungskarten werden im Bravo mit Hilfe eines einfachen Bügels fixiert, der alle Karten stabil in ihrer Position hält. Wem dies nicht gefällt, kann seine Karten auch ganz normal mit Schrauben befestigen.

Alle Anschlusskabel für das Motherboard und das Seitenpanel sind sauber ummantelt und beschriftet, so dass es zu keiner Verwechslungsgefahr oder Ratespielen kommen kann.

Die Laufwerke an der Front werden mit einem sehr einfachen System befestigt, worauf wir später eingehen werden. Alle nötigen Schrauben dazu sind praktischerweise direkt an einer Strebe befestigt, so dass sie sofort bei Bedarf zur Verfügung stehen und nicht in irgendeiner Schublade verschwinden. Das ist wirklich eine gute Idee!

Beginnen wir mit den Lüftern – auf der Rückseite montierten wir einen 120mm Lüfter ohne nennenswerte Probleme.

Da wir eine Festplatte verbauen werden, haben wir uns auch für einen 92mm Lüfter entschieden, der diese Platte kühlen soll.
Um diesen zu montieren, wird der Lüfterkäfig einfach entnommen, der Lüfter auf die entsprechende Position geschraubt und alles wieder ins Gehäuse gesteckt.


Auch der Einbau des Motherboards war ein Kinderspiel, allein schon wegen des großzügigen Platzangebotes. Alle nötigen Schrauben befinden sich im Lieferumfang des Bravo, sodass es nur wenige Minuten gedauert hat, bis das Motherboard und die ersten Kabel sauber verbaut waren.
Anhand des Bildes kann man auch sehen, wie viel Platz zwischen dem Motherboard, dem Netzteil und den Festplatten noch zur Verfügung steht.

Festplatten montiert man im Bravo komplett ohne Schrauben mit Hilfe von kleinen Kunststoffschienen, die einfach auf die Seiten der Festplatte gesteckt werden.

Hat man dies gemacht, wird die Festplatte einfach in die gewünschte Position geschoben, bis diese hörbar einrastet.
Zum Ausbau muss man nur zwei Bügel an den Schienen zusammendrücken und kann die Festplatte so wieder heraus ziehen.

Kommen wir zur Montage unseres DVD-Brenners. Auch hier gibt es ein sehr einfaches System, bei dem vier Spezialschrauben (die sich alle, wie oben schon erwähnt, an der Strebe befinden) in das Laufwerk geschraubt werden müssen.

Der DVD-Brenner muss so nur noch von vorne in den Schacht geschoben werden, bis die Schrauben sauber in einer Haltevorrichtung einrasten.
Will man ein Laufwerk wieder entfernen, muss man auch hier nur einen Bügel an der Haltevorrichtung anheben und gibt so das Laufwerk wieder frei.
Anders ist eine Montage von Laufwerken allerdings nicht möglich, man ist auf dieses System angewiesen.

Nach der Montage des Netzteiles und aller nötigen Kabel sind wir fertig – und freuen uns nach wie vor über reichlich Platz im Gehäuse, den wir unter anderem auch dazu nutzen konnten, die Kabel sauber zu verlegen oder auch zu verstecken.

Kommen wir nun zum abschließenden Fazit und der Gesamtwertung …