
Stapelbar, klein, groß, edel, schlicht – so könnte man die Auswahl an Festplattengehäusen und Rahmen beschreiben, welche fast monatlich um einige neue Modelle erweitert wird. Bei den meisten Herstellern, welche Computergehäuse, Zubehör etc. anbieten, dürfen praktische Festplattengehäuse und Rahmen im Sortiment nicht fehlen.
Wir hatten nun die Gelegenheit, den Wechselrahmen SAA122 aus dem Hause Chieftec zu testen.
| Spezifikationen | Chieftec SAA122 |
|---|---|
| Material: | Alu, Kunststoff |
| Schnittstelle: | SATA 150 (150 Mbit/s) |
| HDD-Interface: | SATA |
| Festplatte: | 1x 3,5" |
| Chipsatz: | - |
| Kühlung: | aktiv (2 Lüfter) |
| Maße (B,H,T): | 148 x 42 x 193 mm |
Zum Lieferumfang gehört, neben dem Wechselrahmen selbst, noch eine gut bebilderte und leicht verständliche Einbauanleitung (englisch) und eine Tüte mit vier Festplattenschrauben und acht Schrauben für die Justierung des Rahmens im Gehäuse. Zusätzlich hat Chieftec dem Wechselrahmen mit zwei 60mm-Lüftern ausgestattet, einer ist an der vorderen und an einer an der hinteren Seite montiert.
Schauen wir uns unser Testexemplar nun etwas genauer an. Die Verarbeitung des Wechselrahmen weiß auf den ersten Blick zu überzeugen. Von außen macht der Rahmen einen guten und stabilen Eindruck, welcher sich auch im Innenraum fortsetzt, der ebenfalls auf den ersten Blick keine qualitative Mängel aufweist. Aber halt, war da vielleicht doch noch etwas?
Und ja, es gab doch einen kleinen Fehler am Wechselrahmen. Aber auf dieses Thema gehen wir später noch genauer ein.
Der Einbau unserer Test-Festplatte "DiamondMax 10" von Maxtor erwies sich als kleine Herausforderung. Grund dafür war die am Ende des Rahmen befindliche schwarze Abdeckung, aus der die passenden Kabel für den Anschluss der Festplatte kommen. So muss man etwas drücken und probieren, bis man die Festplatte inklusive angeschlossener Kabel in den Rahmen bekommt.
Nachdem nun die Platte angeschlossen und im Schacht versenkt wurde, wird die Platte mit vier Schrauben befestigt und der Deckel drauf geschoben. Dieser braucht dank eines Klickverfahrens nicht verschraubt zu werden.
Nun war es an der Zeit, den Rahmen in das Gehäuse einzubauen, wo uns dann oben angesprochener Produktionsfehler am Wechselrahmen auffiel. So war dieser auf der einen Seite um 1-2mm höher als auf der anderen Seite, somit passte der Rahmen nicht in unser Gehäuse hinein.
Bei weiterer, näherer Betrachtung fiel uns auf, dass die Bohrungen für die Schrauben, die die einzelnen Teile des Rahmen festhalten, wahrscheinlich falsch gebohrt wurden. So mussten wir nun zwei der vier Schrauben auf der einen Seite entfernen, damit der Rahmen auf beiden Seiten die Normhöhe besitzt und in unser Gehäuse passt.
Auf der CeBIT konnten wir uns aber davon überzeugen das der Fehler nicht bei allen Modellen vorliegt.
Nachdem nun der Rahmen im Gehäuse sitzt, brauchten wir nur noch den vierpoligen Stromanschluss und den SATA-Stecker anstecken. Chieftec verbaut hier nicht den neueren SATA Stromanschluss, sondern noch den alten, vierpoligen Stromanschluss.