
Die von Sapphire freundlicherweise bereitgestellte Testkarte besitzt den R580 Grafikchip von ATi und entspricht genau den Spezifikationen von ATi. So hat Sapphire weder den Referenzlüfter modifiziert, noch an der Taktschraube gedreht.
Nun noch mal alle spezifischen Daten unserer Testkarte zusammengefasst in einem Überblick:
Die Sapphire Hybrid X1900GT kommt in einer für ihre Grösse recht kleinen Packung daher. Wer jetzt aber denkt, dass wenig Zubehör enthalten ist, liegt falsch. So findet man alle nötigen Kabel in der Verpackung inkl. diverser Dreingaben. Im beigelegten Softwarebundle findet man die üblichen Beigaben, wie einen DVD-Player, Videoschnittsoftware, um schnell und einfach eigene Videos zu auf CD/DVD zu brennen und ein Spiel - wobei man selbst von vier verschienden wählen kann: Tony Hawks Underground 2, Richard Burns Rally, Prince of Persia / Warrior Within oder Brothers in Arms / Road to Hill 30.

Wer auf die Softwarebeigaben verzichten kann, kann auch zur Lite Retail Version greifen. Die gebundelte Software fällt dann jedoch etwas knapp aus, so findet man nur eine kleine Kurzanleitung und eine Treiber CD in der Packung, alle Kabel und Peitschen sind aber noch im Karton enthalten.

Bei der Kühlung setzt Sapphire auf das Referenzkühlung System von ATi. Dieser Kühler zählt derzeit mit zu den lautesten Lüftern die derzeit verbaut werden, so bescheinigen es zumindest viele andere Tests.
Diese Meinung können wir aber nicht so bestätigen. Der Lüfter ist wirklich extrem laut, wenn er auf 100% dreht, doch diesen Zustand erreichten wir während unseren Testlauf aber nicht. So dreht der Lüfter unter Idle auf leisen 32% und war damit gerade so hörbar. Senkte man manuell die Lüfterdrehzahl weiter auf 23% ist der Lüfter so gut wie garnicht mehr wahrnehmbar.
Das gleiche Bild zeigt sich unter Last, so erreichte der Lüfter hier maximal 50% Drehzahl und ist damit zwar gut wahrnehmbar, aber nicht störend. Dank Tools wie ATi Tray Tools oder ATi Tool kann man ohne Probleme die Lüfterdrehzahl nach den eigenen Bedürfnissen anpassen.
Der Einbau der Karte kann durch ihre Größe etwas knifflig werden, wenn man ein kleines Gehäuse besitzt oder die Festplatten sehr nahe am PCIe x16-Anschluss liegen - denn die Karte hat eine beachtliche Länge von knapp 17 Zentimetern. Dafür belegt die Karte erfreulicherweise nicht den ersten PCI-Slot dank des kleinen Kühlers.