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Grafikkarten Round-Up 2007 | 2 - G71, RV530, RV570, R580 im Detail

Grafikkarten Round-Up 2007

G71 im Detail

Der G71-Chip entspricht im wesentlichen den technischen Merkmalen des Vorgängers G70, der auf der GeForce 7800 Serie verbaut wurde. So änderte nVidia nur Kleinigkeiten - der G71 wird im kleineren 90-nm-Verfahren von TSMC hergestellt, womit nVidia gegenüber der 110-nm-Herstellung nicht nur Kosten einsparen, sondern den Chip auch höher tackten kann. Dementsprechend verwundert es auch nicht das Mad-Moxx die als GTO verkaufende Version von Haus aus auf GTX Niveau betreibt.

Logo der Geforce 7900 Serie
Logo der Geforce 7900 Serie

Gleichzeitig optimierten die Kalifornier die internen Chipleitungen der GPU, wodurch trotz eines leicht gestiegenen Funktionsumfangs die Anzahl der Transistoren von 303 Millionen auf 278 Millionen gesenkt wurde.

R580 im Detail

Der R580 ist eine Weiterentwicklung des R520, doch ATi beschränkte sich beim R580 nicht nur darauf, den Fertigungsprozess zu verkleinern und ein paar kleine Optimierungen im GPU-Kern vorzunehmen. So änderte man bei ATi auch das Chip-Design gegenüber dem R520 an einigen Stellen.

Logo der X1900 Serie
Logo der X1900 Serie

Im Großen und Ganzen ist der R580 nichts weiter als ein stark verbesserter R520, der über die gleichen Features verfügt wie sein Vorgänger, wie z.B. die vorhandene Unterstützung des Shader Model 3.0 mit Dynamic Flow Control und 128-Bit-Floating-Point-Prozessing. Er verfügt über insgesamt vier parallele Quad-Pixel-Shader-Cores und zwei zusätzliche Vertex-Shader, 16 ROPs und ebenso viele Texture Mapping Units. Die Anzahl der Shader-Einheiten pro Pipeline hat sich dagegen verdreifacht, somit stehen nun jeder Pipeline drei Shader-Einheiten zur Verfügung anstatt nur einer (wie beim R520). Insgesamt musste ATi für die zusätzlichen Shader-Einheiten pro Pipeline die Transistoranzahl des Grafikboliden auf rund 384 Millionen aufstocken, der R520 begnügte sich noch mit rund 320 Millionen.

RV570 im Detail

Der RV570 wird im kleineren 80 nm Verfahren hergestellt und besteht aus satten 330 Millionen Transistoren. Dieser Chip besitzt 36 Shader-Prozessoren, 12 Vertex-Einheiten und ein 256 Bit Speicherinterface. Bei den ganzen restlichen Feature und Spezifikationen ähneln sich der RV570 und der R580 wie das gelbe vom Ei.

RV530 im Detail

Der RV530, der in der Radeon X16x0-Serie verbaut wird, wurde von ATi deutlich abgespeckt gegenüber dem R580, weswegen der Chip nur noch eine ungefähre Größe von 180 Millionen Transistoren besitzt. Erreicht wird dies unter anderem durch die Reduzierung auf 12 Pixel- und fünf Vertex-Pipelines, zudem verfügt der Pixelbeschleuniger insgesamt nur noch über vier Texture Mapping Units sowie vier ROPs. Wie auch beim R580 setzt ATi auch beim RV530 auf das 3:1-Verhältnis zwischen ALUs und Textureinheiten. ATi begründet dies mit den immer anfordernderen Shaderanweisungen in modernen Spielen, während die Texturberechnungen eher auf einem Level stagnieren.

Vergleich

In der folgenden Tabelle sind noch mal die wichtigsten technischen Spezifikationen im Vergleich:

Grafikkarten GeForce 7900 GTO Radeon X1650 Pro Radeon X1950 Pro Radeon AiW X1900
Chip G71 RV530 RV570 R580
Transistoren ca. 278 Mio. ca. 157 Mio. ca. 330 Mio. ca. 384 Mio.
Fertigung 0,09 µm 0,09 µm 0,08 µm 0,09 µm
Chiptakt 650 Mhz 600 Mhz 575 Mhz 500 Mhz
Pipelines 24 4 12 16
ROPs 16 4 12 16
MADDs je Pixel-Pipeline 2 3 3 3
TMUs je Pixel-Pipeline 1 1 1 1
Vertex-Pipeplines 8 5 8 8
Pixelshader 3.0 3.0 3.0 3.0
Vertexshader 3.0 3.0 3.0 3.0
Ramtakt 800 Mhz 700 Mhz 690 Mhz 480 Mhz
Bus 256 Bit 128 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicher 516 MB GDDR3 256 MB GDDR3 256 MB GDDR3 256 MB GDDR3
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