

Bei der Hybrid X1650 Pro Ultimate von Sapphire handelt es sich um eine Standard X1650 Pro, die gegenüber den normalen Versionen nur mit einem Passiv Kühlkörper versehen wurde, anstatt aktiv per Lüfter gekühlt zu werden. Womit sich diese Karte sehr gut für Silent-PC eignen würde in denen nicht viel Wert auf Leistung gelegt wird. Mit ihren vier Pipelines und fünf Vertex Shadern ist die X1650 Pro für heute Top Titel wie Stalker nur noch gering Einsetzbar und stellt somit in unserem Test das unterste Segment da.

Nun noch mal alle spezifischen Daten unserer Testkarte zusammengefasst in einem Überblick:

Sapphire legt der Ultimate Version neben den üblichen Kabel und Adaptern auch zwei Software Beigaben bei. So befindet sich die DVD Abspielsoftware PowerDVD in der Version 6 aus dem Hause CyberLink im Karton, diese beherrscht aber nur 2 Kanal Sound. Als Spiel legt Sapphire das Action Game Just Cause (USK 16) bei, das auf einer Tropischen Karibik Insel spielt.


Bei der Kühlung setzt Sapphire auf eine komplett passive Lösung. So befindet sich auf der Vorderseite auf dem Chip nur einer kleiner Kühlkörper, von diesen gehen zwei Aluminium Heatpipes auf die Rückseite und erstrecken sich dort auf die volle Länge des PCB. 70 Aluminium Lamellen sorgen dafür das die Abwärme aus den beiden Heatpipes an die Umgebung abgegeben wird. Da Sapphire keine Sensoren in das PCB mit einbrachte bzw. vor sah den internen Sensor im RV530 aus zu lesen, sucht man vergebens nach Temperaturwerten mit entsprechende Tools wie Everest. Daher können wir die Kühlleistung bei diesen Modell nicht bestimmen und nur festhalten das die Kühlkonstruktion alleine schon im Idle Betrieb sehr warm wird und unter Last am besten nicht angefasst werden sollte, weil die Wärme sehr hoch liegt.

Dadurch das sich der Kühlkörper auf der Rückseite befindet belegt diese Konstruktion erfreulicherweise nicht den ersten Slot unterhalb der Grafikkarte. Es kann aber zu Problemen kommen wenn sich oberhalb des ersten PCI-Express Slot hohe Bauteile, der Northbridge Kühler, CPU-Sockel oder fest montierte Erweiterungskarten, wie zum Beispiel bei einigen ASUS Boards mit WLAN Modul befinden. Auch die Länge der Karte ist erfreulicherweise sehr kurz gehalten und passt somit in allen gängigen Gehäuse ohne Probleme.