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ZOTAC GeForce GTX 285 | 3 - Kuehlung, Einbau, Overclocking

ZOTAC GeForce GTX 285

Kühlung

Bei der Kühlung setzt ZOTAC auf das Referenzdesign von nVidia, dieses wurde aber leicht modifiziert gegenüber ihrem direkten Vorgänger. So wanderte der Videospeicher komplett auf die Vorderseite, bei der GTX 280 war noch die hälfte auf der Rückseite angebracht, einer der Gründe für die Kühlplatte auf der Rückseite.

Kühler im Referenzdesign
Kühler im Referenzdesign
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Im Betrieb ist der Lüfter unter 2D hörbar, aber nicht störend, unter 3D dreht er allerdings etwas mehr auf und es tritt ein Spulenfiepen auf. Die Lautstärke liegt im 3D aber unter der Radeon HD 4890. Auffällig war auch das der Lüfter beim einschalten nicht kurz mit maximal Speed dreht.

Daraus ergeben sich im 2D-Betrieb Temperaturen von rund 44 Grad für den Chip und um die 61 Grad für den Speicher. Unter Last steigen die Temperaturen auf 75 und 88 Grad für Chip und Speicher, womit alles im grünen Bereich bleibt.

Einbau

Der Einbau der Karte kann durch ihre Größe etwas knifflig werden, wenn man ein kleines Gehäuse besitzt oder die Festplatten sehr nahe am PCIe 2.0 x16-Anschluss liegen - denn die Karte hat eine beachtliche Länge von knapp 25 Zentimetern. Ebenfalls darf in dem ersten PCI/PCIe Slot unter dem PCIe 2.0 x16-Anschluss keine Erweiterungssteckkarte stecken, da die GeForce GTX 285 als zwei Slot-Lösung konzeptiert ist und diesen somit blockiert.

Anschlüsse
Kühler im Referenzdesign
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Sparsamkeit & Overclocking

Wenn die Grafikkarte nicht gefordert wird und sich somit im 2D-Modus befindet, werden die Taktraten für den Chip von 648 auf 100 MHz gesenkt, gegenüber den Radeon-Modellen von ATi senkt nVidia auch den Takt des Speicher von 1.467 auf 100 MHz. Auch den Shadertakt hat nVidia im 2D-Modus angepasst von 1.242 auf 300 MHz.

Unser Testsystem verbraucht ohne die GeForce GTX 285 rund 121 Watt auf dem Desktop, mit der Grafikkarte steigt der Verbrauch auf 173 Watt in 2D Betrieb, das sind 35 Watt weniger als bei der Radeon HD 4890. Im 3D-Modus (Furmark) sieht es dagegen für die GeForce etwas schlechter aus, denn hier steigt der Verbrauch auf 371 Watt gegenüber den 366 Watt einer HD 4890.

Rückseite
Rückseite
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Die Übertaktbarkeit unserer GeForce GTX 285 erwies sich eher als sehr durchwachsen. So konnten wir die TMU-Domäne auf unserem Testexemplar von 648 MHZ auf 717 MHz übertakten, während bei den Shadereinheiten 1.346 MHz zuließen, bevor erste Grafikfehler auftraten. Der Speicher machte ein Plus von 156 MHz mit und lief somit auch bei einem Takt von 1.632 MHz fehlerfrei.

Jedoch muss man bei Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.

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