
Durch die kleinen Abmaße des Boards im ITX Format musste der Hersteller viele Anschlüsse & Komponenten auf kleinem Raum unterbringen. Dies ist ihm vorzüglich gelungen. Jeder Anschluss kann gut erreicht werden, ohne Gefahr zu laufen Transistoren oder ähnliches zu berühren. Wie bereits erwähnt, konnte sogar, im Gegensatz zum vorherigen Release, ein PCI Express x16 untergebracht werden. Der große Kühlkörper deckt sowohl die CPU als auch die GPU mit seinem wärmeabführenden Material ab. Direkt neben dem Kühlkörper befinden sich die Slots für die beiden Arbeitsspeicherbausteine, welche bei eingebautem Lüfter einen kühlen Luftstrom verspüren. Die WLAN-PCI-Express Erweiterungskarte befindet sich gut zugänglich über dem PCIe x16 Slot und kann bei Bedarf gegen eine andere Erweiterungskarte im Mini PCI-Express Format ausgetauscht werden.

Das Mainboard eignet sich perfekt für den Einsatz als Multimedia-Zentrale im heimischen Wohnzimmer. Durch die geringen Abmaße und die ebenso geringe Abwärme ist es möglich, das Mainboard in kleinen wohnzimmertauglichen Gehäusen unterzubringen und trotzdem eine gute Kühlung zu gewährleisten. Die große Vielfalt der Videoausgänge (VGA/DVI/HDMI 1.3) laden dazu ein, jeglichen Monitor anzuschließen. Die eher magere Leistung des Intel ATOM Prozessors wird durch den integrierten Grafikchipsatz von NVidia kompensiert. Alle Videoberechnungen laufen über diese GPU, welche ausreichend Leistung besitzt um Full-HD Inhalte klar und ruckelfrei wiederzugeben. Leider war es uns, zwecks nicht vorhandenem Blue-Ray Player, nicht möglich, die Wiedergabe von Blue-Ray Medien zu testen.

Der High-Definition Audio-Chipsatz erlaubt durch das Vorhandensein eines SPDIF-Ausgangs den direkten Anschluss an eine Verstärkeranlage. Sollte die Verstärkeranlage HDMI-Anschlüsse besitzen, so kann auch der Audioausgang des HDMI-Anschlusses genutzt werden, um so den Heimkinogenuss vollkommen zu machen.
Erweitert um eine TV-Tuner Karte kann der Kleine jegliches Aufnahme- oder Wiedergabegerät aus dem Wohnzimmer verdrängen und vollwertig ersetzen.
Um die Temperatur während der Tests zu messen setzten wir den von Almcio programmierten SpeedFan in Version 4.39 ein. Leider konnten keine Werte über die Spannung oder die Lüfterdrehzahl ausgelesen werden. Als Testtools setzten wir PC Mark Vantage, FurMark, Prime95, SPECjvm2008, Performance Test 7.0 sowie einige Demos von Nvidia (Smoke, Froggy) ein. Die erzeugte Framerate wurde von Fraps angezeigt. Alle Tools wurden in der Evaluation-Version & Periode verwendet. Als Spiele kamen Heroes over Europe und Anno 1404 (1280x1024px, mit Grafikeinstellung „mittel“) zum Einsatz.