
Am 23. Mai präsentierte AMD seine neuen Prozessoren incl. der neuen Plattform AM2. Da durften natürlich auch nicht die passenden Chipsätze fehlen, nVidia stellte am selben Tag die neue nForce 5x0 Serie vor, die für Mainstream- bis zu Performance-Enthusiasten den passenden Untersatz bietet. Erste Mainboards mit den neuen nForce-Chipsatz kommen von MSI und Asus.

Wir möchten uns in diesem Artikel mit dem SLI-fähigen Chipsatz nForce 590 SLI etwas genauer auseinander setzen, eine Übersicht über die unterschiedlichen Spezifikationen der gesamten nForce 5x0-Familie findet ihr in diesem Artikel.

Der 590 SLI ist der einzige Chipsatz aus der 5x0 Serie, der wieder die klassische Aufteilung aus North- und Southbridge besitzt. Typisch nVidia heißt die Northbridge kurz SPP (System Processor Platform), die Southbridge nennt nVidia MCP (Media and Communications Processor).
Die SPP des 590 SLI Chipsatz ist relativ simpel, sie beherbergt lediglich 16 PCIe-Lanes sowie die beiden HT-Link Interfaces für die Anbindung an die MCP und den Prozessor.
Die MCP stellt dagegen ein wahres Feuerwerk an Features dar, alte wie auch neue. Die wichtigsten Neuerungen sind neben den beiden nativen Gigabit-Ethernetcontrollern die HD-Audio Schnittstelle. Negativ fällt die Unterstützung von nur noch einem nativen IDE-Kanal auf, wodurch man nur noch zwei IDE-Laufwerke einsetzen kann, außer man setzt auf eine passende Controller-Karte oder die Mainboard-Hersteller verlöten einen zusätzlichen Controller-Chip. Weiterhin stehen bis zu sechs SATA-II-Ports sowie 10 USB2.0 Ports zur Verfügung. Der integrierte SATA-Raidcontroller beherrscht alle derzeit gängigen Modi wie 0, 1, 0+1, 5. Und das war dabei noch längst nicht alles. nVidia spendierte dem neuen Chip noch viele weitere Features wie: LinkBoost, FirstPacket, DualNet, MediaShield, TCP/IP-Beschleunigung, SLI-Ready-Memory und einiges mehr. So weit die Theorie, lassen wir nun dir Praxis sprechen ...