
Schauen wir uns das Layout vom Asus M2N32-SLI Deluxe WiFi mal näher an.
Beim ersten Hinsehen fällt sofort die Positionierung des Prozessorsockels ins Auge. In engen Gehäusen kann diese Platzierung unter Umständen zu Problemen führen, da Laufwerke oder andere Komponenten, die in den Mainboardbereich hereinragen, unter Umständen die Installation des Prozessorkühlers oder der Laufwerke unmöglich machen.
Das Einsetzen von Speichermodulen kann sich ebenfalls als schwierig erweisen, in engen Gehäusen und bei Verwendung mit größeren CPU-Kühlern könnte es etwas eng werden.
Das M2N32-SLI Deluxe WiFi bietet insgesamt sechs Erweiterungsslots. Der obere der beiden verbauten x16-Slots wird für den Betrieb einer einzelnen Grafikkarte benutzt. Darunter befindet sich ein x4-Slot, der allerdings beim Einsatz einer Grafikkarte mit einer Zwei-Slot Kühlösung unnutzbar wird.
Wie beim oberen x16-Slot blockiert auch beim zweiten x16-Slot eine Dualslot-Grafikkarte einen der beiden PCI-Steckplätze. Somit werden zwei der verbliebenen Erweiterungssteckplätze beim Einsatz von SLI blockiert. Somit würden nur noch ein x1-Slot und ein PCI-Steckplatz zur Verfügung stehen. Dieser Fehler im Layout ist zwar nicht exklusiv beim nForce 5x0 vorhanden, wird jedoch immer wieder ein ärgerliches Problem, wenn man auf den Einsatz mehrerer Erweiterungskarten angewiesen ist.
Sechs von den insgesamt sieben SATA-Anschlüssen befinden sich gut erreichbar auf der Mitte des Mainboard. Der siebente SATA-Anschluß, den ASUS über einen zusätzlichen Silicon Image Sil3132 Controller ermöglicht, befindet sich dagegen ganz oben links neben dem CPU-Fan-Anschluss.
Bei der Kühlung der Mainboard-Komponenten setzt Asus beim M2N32-SLI komplett auf die Heatpipe-Technologie. Der Kühlkörper für die Southbridge ist sehr flach gehalten und verursacht keine Probleme beim Einbau von Grafikkarten. Auch beim Northbridge-Kühlkörper hat Asus auf die Kompatibilität geachtet und den Kühlkörper angepasst.
Die Spannungswandler um den AM2-Sockel werden ebenfalls mit der Heatpipe gekühlt, hier kommen größere Kühlkörper mit Lamellen zum Einsatz, wem das aber immer noch zu wenig ist, kann zusätzlich den mitgelieferten Lüfter auf einen der beiden Lamellenkörper befestigen. Dies wird auch notwendig, denn ohne den Zusatzlüfter ist es keine Seltenheit, dass der Chipsatz eine Temperatur von rund 55 Grad unter Last erreicht. Selbst mit Hilfe des mit 3.600 U/min drehenten Lüfter erreicht man unter Last bis zu 43 Grad.
Für den Anschluss weiterer Lüfter stehen neben dem CPU-Fan Anschluss, welcher über vier Pins verfügt, vier weitere geregelte Anschlüsse für Gehäuselüfter sowie zwei ungeregelte Anschlüsse zur Verfügung.
Während der CPU-Fan Anschluss gut erreichbar oben links platziert wurde und sich vier Gehäuselüfter-Anschlüsse gut erreichbar über und unter den SATA Anschlüssen befinden, ist der letzte Anschluss gut zwischen der Wireless-LAN Steckkarte und dem obersten PCIe x16 Steckplatz versteckt.
Neben den üblichen PS2, USB und den sechs Analog Audio Anschlüssen finden hier auch zwei Netzwerkkabel, Digital Audio (Optisch/elektrisch),ein Firewire-Gerät und eSATA ihren Anschluss.
In der uns vorliegenden WiFi Edition des M2N32-SLI Deluxe hat Asus dem Mainboard eine steckbare USB Wireless-LAN Karte beigelegt. Der verbaute RTL8187 Chip von Realtek beherrscht den Standard 802.11g mit einer Geschwindigkeit von bis zu 54Mbps.