
Arctic Cooling, seit 2001 bekannt für leise PC-Kühllösungen wie Gehäuselüfter, CPU-Kühler, VGA-Kühler, Gehäuse, etc. mit dem Hauptsitz in der Schweiz, hat Anfang diesen Jahres die erste eigene Netzteilserie herausgebracht. Diese hört auf den Namen Fusion 550 und ist in den Ausstattungen 550 für OEM-Lösungen, 550RF für 110-240V und 550R für 230V erhältlich. Alle sind mit dem hauseigenen Label "Eco 80" zertifiziert, welches mit dem offiziellen 80Plus®-Prüfsiegel vergleichbar ist. Die offizielle Zertifizierung 80Plus® hebt den Preis von Netzteilen etwas und Arctic Cooling setzt hier auf die eigene Lösung mit ebenso effizienten Spezifikationen, um so den Verbrauchern einen günstigeren Preis offerieren zu können. Wir durften nun das Arctic Cooling Fusion 550R in diesem Test begutachten.

Das Fusion 550R kommt in einer Blisterverpackung daher und man sieht sogleich den extern angebrachten 80mm-Lüfter.
Dem Netzteil liegen nur Befestigungsschrauben, ein Netzkabel und eine Anleitung bei. Das ist ein sehr preisbewusster Lieferumfang, bei dem wir besonders ein paar beigelegte Kabelbinder zur besseren Verstauung der nicht modularen Kabel im Gehäuse vermissen.
Der Lüfter kühlt das Netzteil axial und nicht orthogonal, wie man es meistens sieht. Das hat zur Folge, dass direkt über der CPU oder unter der Grafikkarte, je nach Montageposition des Netzteils im Gehäuse, kein zusätzlicher Lüfter angebracht ist. Allerdings wird dadurch das Netzteil mit kühlerer Luft durchzogen als in der klassischen Methode. Durch andere Gehäuselüfter dürften andere Komponenten des PCs auch keine Nachteile daraus ziehen.