
Die Aufgaben eines Home Theater Personal Computer, kurz auch HTPC genannt, sind schnell und einfach erklärt:
Durch diese Flexibilität eines HTPC, kann man diesen den eigenen Wünschen nach optimal anpassen und sind dadurch sehr vielseitig einsetzbar. Man kann einen HTPC auch um weitere Funktion nach belieben erweitern und anpassen, wie zum Beispiel:

Doch ein HTPC sollte gut durch dacht werden, damit nicht schon im Aufbau Fehler gemacht werden. Denn Hardwareanforderungen, Stromverbrauch, Lautstärke, Bedienung usw. sollte gut geplant sein.
Beim Gehäuse kommt es zum drauf an, was einem selber anspricht, wie viel man investieren möchte und zum anderen was der Platz her gibt. Es gibt viele Möglichkeiten einen HTPC in ein Gehäuse unter zubringen, im kleinen Pico-Gehäuse (Taschenformat), in einem alten modifizierten DVD-Player Gehäuse oder ein speziell für den HTPC Einsatz entworfenes Gehäuse. Auch dort reicht die Angebots-Palette vom kleinen uATX Half-Size oder Full-Size Gehäuse. Oder man verbaut ihn einfach in ein ATX-Gehäuse oder man bringt die Hardware schlicht in einem normalen Desktop-Gehäuse unter. Wie man sieht, ist die Auswahl fast grenzenlos und für jeden gibt es die passende Variante.

Es gibt auch einige Firmen die sich auf diesen Markt spezialisiert haben, wie zum Beispiel SilverStone,Antec oder Aplus. Auch sollte man drauf achten welches Netzteil zusammen mit dem Gehäuse ausgeliefert wird, insofern eines im Lieferumfang mit enthalten ist. Zum einen sollte die Peakleistung eines HTPC nicht über 300 Watt liegen, zum anderen lohnt es sich nicht ein 300 Watt Netzteil zu verbauen, wenn die verbaute Hardware in der Spitze maximal 150 Watt benötigt.
Da die meisten Netzteile mit aktiver Kühlung daher kommen, also einen Lüfter zur Kühlung verbaut haben, sollte man drauf achten das dieser nicht all zu laut ist. Passender wäre zum Beispiel ein semi- bzw ein komplett passives Netzteil, wie sie von Silentmaxx, Coba und Silverstone angeboten werden.
Die Wahl des Prozessors legt den Grundstein für das weitere System. Denn ein HTPC auf Basis der Atom Plattform eignet sich auch mit einer dezidierten Grafikkarte nicht zusätzlich als Spielekonsole bzw. nur sehr bedingt für ältere Spiele. Grundsätzlich spielt es aber keine große Rolle ob man nun einen Athlon/Phenom von AMD verbaut oder einen Core 2 Duo von Intel. Dies sollte man zu einem von seinen Vorlieben und/oder dem Preis abhängig machen.
Grundsätzlich kann man sagen dass als Musik, Video-Player und Internet HTPC auch die kleine Atom Plattform mehr als ausreicht. Alternativ kann man auch zu einem Celeron oder einem Sempron greifen. HTPCs die auf solcher Hardware aufbauen kann man bei einer guten Gehäusebelüftung evtl. auch passiv betreiben und sind die stromsparendensten.

Möchte man nun auch noch hochauflösende Videos oder Blu-Rays schauen, braucht man schon einen etwas stärkeren Prozessor, hier empfehlen sich ein kleiner Dual-Core Prozessoren an, man sollte nur drauf achten das man eine Stromspar-Edition erwirbt. Bei Intel sind die Prozessoren am Ende mit einem kleinen s versehen und bei AMD mit einen kleinen e. Wir möchten euch aber auch nicht vorenthalten, dass ein Atom mit dem richtigen Untersatz (ION-Basis) auch Blu-Rays flüssig darstellen kann, dann allerdings am Limit seiner Leistungsfähigkeit läuft. Hat man sich für einen Dual-Core entschieden, besteht auch die Möglichkeit SD-Material, also niedrig aufgelöstes Videomaterial hoch zu skalieren um die Qualität zu verbessern.
Möchte man allerdings das beste aus seiner alten DVD-Sammlung (SD) heraus holen, sollte man lieber zu einem Quad-Core greifen, allerdings steigt der Verbrauch dadurch weiter und dem entsprechend auch die Wärmeentwicklung. Doch zur Umsetzung zum hoch skalieren kommen wir später noch einmal im Artikel.