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Home Theater Personal Computer | 3 - Die passende Software

Home Theater Personal Computer

Die passende Software

Eierlegende Wollmilchsau

Microsoft bietet seit Windows XP Zeiten ein eigenes Windows Media Center an, war es bei XP noch ein eigener Ableger, so ist das WMC seit Vista in bestimmten Versionen schon integriert. Allerdings kämpft das WMC beim Empfang von digitalen Fernsehen noch mit starken Problemen und unterstützt nicht einmal DVB-C.

MediaPortal von Team MediaPortal MediaPortal von Team MediaPortal
MediaPortal von Team MediaPortal

Eine weitere Alternative ist das kostenlose MediaPortal, was vom Umfang her das WMC überflügelt und nach belieben erweitert werden kann, durch sogenannte Plugins. Allerdings setzt das MP etwas Fachkenntnis und Ausdauer voraus, um sich in den ganzen Einstellungen und Optionen ein zuarbeiten. Allerdings kann MP, wie auch das WMC, keine Blu-Rays oder HD-DVDs Wiedergeben.

Eine weitere Alternative ist iMedia von Soundgraph, dies liegt vielen HTPC-Gehäusen bei, nehmlich allen die ein IMON-Display verbaut haben. Vom Aufbau ähnelt es dem WMC/MP und bietet einige Anpassung Optionen, kommt allerdings nicht an das MP heran. Ermöglichst es aber dank der meist beiliegenden IR-Fernbedienung die Bedienoberfläche optimal zu bedienen. Aber auch hier zählt, Blu-Ray Wiedergabe Fehlanzeige.

iMedia von Soundgraph
iMedia von Soundgraph
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Einzel Zusammenstellung

Man kann aber auch zu einzelner Software greifen und somit alles nach seinen Wünschen anpassen. Allerdings besteht dann nicht mehr die Möglichkeit alles aus einer Oberfläche aus zu steuern, wodurch etwas Komfort verloren geht.

Beliebte Programme sind zum einen DVBviewer für den digitalen Empfang, wobei es keine Rolle spielt ob DVB-C/T/S. Das kostenpflichtige Programm (wenige Euro) bietet eine Fülle von Optionen und verfügt wie MP und WMC über eine Bedienoberfläche. Diese fällt allerdings nicht so Umfangreich aus wie beim MediaPortal.

Ein weiteres kleines Programm ist der Media Player Classic, den es auch in einer HomeCinema Version gibt. Dieser kleiner Player kann von Haus aus eine Fülle von Formaten wiedergeben und kann durch ergänzen bestimmter Codecs jedes beliebige Format wiedergeben. Dank diesem Aufbau, ist es auch möglich MPC mit Cuda oder FFDshow zu Verbinden, um Videos in besserer Qualität wiederzugeben.

Doch drei wichtige Programme haben wir noch vergessen, denn ohne diese Programme gibt es keinen Blu-Ray Genuss auf dem HTPC. Die relativ teuren Player PowerDVD (Cyberlink), WinDVD (Corel) und TotalMedia Theatre (ArcSoft) ermöglichen dessen Wiedergabe, allerdings nur in den teuersten Versionen die bis zu 90 Euro kosten können und somit alles andere als ein Schnäppchen sind.

PowerDVD von Cyberlink
PowerDVD von Cyberlink
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PowerDVD 7 und TotalMedia Theatre 3 sind sogar in der Lage HD-DVDs abzuspielen, Vorraussetzung man hat das passende Laufwerk dazu, wie zum Beispiel das LG GGC-H20L. Ab PowerDVD 8 hat Cyberlink den Soppurt für HD-DVD allerdings aus dem Programm gestrichen.

Weitere nützliche Software

Seit der GeForce 8 Serie ist es in aller Munde, wir reden von Cuda, dieses ermöglicht HD Dekodierung auf der GPU (Shadereinheiten) und entlastet somit den Prozessor merklich. Doch um Cuda nutzen zu können, braucht man mindestens einen GeForce-Treiber der 180 Generation und ein Programm was Cuda unterstützt, was leider noch nicht viele sind. Ein Programm, was sich aber schon bewährt hat ist CoreAVC, denn dieses bietet eine Applikationsübergreifende Nutzbarkeit, kostet allerdings einige Euro. Es sei aber noch nochmals der Hinweis gegeben, das Cuda nur auf nVidia Karten ab der GeForce 8 Generation (mit Ausnahmen *) möglich ist. AMD bietet als Gegenstück Stream, Intel und S3 sind komplett ohne Gegenstück.

* GeForce 8800 Ultra, GeForce 8800GTX, GeForce GTS 320 und GeForce GTS 640

CoreAVC
CoreAVC
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Für die Leser unter euch, die ihre DVD-Sammlung oder allgemein das vorhandene SD-Material in besser Qualtiät erstrahlen lassen wollen, gibt es FFDShow und Avisynth. Es sei aber gleich am Anfang er wähnt, das hoch skalieren sehr viel Rechenleistung benötigt. Wo sich schnellere Dual-Cores oder im Idealfall Quad-Core Prozessoren anbieten. Aber auch Cuda kann hier hilfreich sein, denn es entlastet den Prozessor, wodurch man mehr Reserven für die Skalierung hat.