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Home Theater Personal Computer | 4 - Tutorial zu FFDShow und Avisynth

Home Theater Personal Computer

Tutorial für die Benutzung von FFDShow und Avisynth

Das folgende Tutorial zu FFDShow und Avisynth stammt von Mr. Wifi aus dem Forumdeluxx, basierend auf der Arbeit von Dideé (Doom9 Forum) und 8:13 (AVS Forum).

Grundeinstellungen

Im Codec Tab könnt ihr festlegen welche Codecs, je nach Material welches ihr nachbearbeiten bzw. dekodieren wollt festlegen. Bei DVD Decoding sollte am besten MPEG2 ausgewählt werden.

Dann im Tab direct show optionen den Regler ganz nach links, wenn ihr nachbearbeiten wollt oder mittig wenn ihr FFD Show als Decoder benutzen möchtet. Als nächstes im Tab Info Prozessor sicherstellen dass die SIMD Befehle anhakt sind, die eurer Prozessor unterstützt.

Farbwiedergabe

Setzt ein Häkchen bei Ausgabe und makiert nur RGB32 und Hochqualitative YV12 nach RGB Konvertierung, alle anderen Haken raus machen.

RGB Conversion Tab müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden:

  • YCbCr ITU-R auf 601 umstellen
  • Einen Haken bei Dithering setzen
  • Input Levels auf standard stellen
  • Output Levels auf Computer Monitor umstellen

Resize

Setzt ein Häkchen bei Größe & Seitenverhältnis und wählt dann folgendes aus:

  • Gesamtes Bild bearbeiten
  • Bei Horizentale und vertikale Größe die native Auflösung des Display eintragen
  • Wählt Seitenverhältnis beibehalten aus
  • Haken setzen bei Pixelseitenverhältnis intern verarbeiten

Im Untertab Einstellungen wählt ihr am besten als Methode Spline aus und achtet darauf dass genaues Runden angehakt ist. Die ganzen restlichen Regler am besten alle auf default lassen.

Avisynth Scripte

Setzt ein Häkchen bei Avisynth und wählt dann folgendes aus:

  • Wählt Puffer zurück/vorwärts aus
  • In das kleine Kästchen trag ihr eine 1 ein
  • Makiert als nächstes YV12
  • Entfernt die Haken bei den anderen Eingangsfarbräumen
  • 3:2 Pulldown stellt ihr auf ignorieren

Nun könnt ihr eines der folgenden Scripte in das untere Feld einfügen.

LSF

MT("LimitedSharpenFaster(strength=40)",3)

LimitedsharpenFaster, kurz LSF ist ein Allroundschärfefilter der vor allem für Edge sharpening steht. Die 40 steht für die Stärke von LSF und kann je nach vorliebe angepasst werden. Besitzer eines Quad-Cores können die Anzahl der Threads von 3 auf 5 anheben, Besitzer eines Core i-Prozessor mit SMT können sogar den Wert 8 einstellen.

LSFspresso

MT("
LimitedSharpenFaster(strength=40)
SPresso(bias=25, biasC=25)
",3)

Spresso steht für Spatial Pressdown und ist ein Entrauscher und kann kleinere Bildfehler ganz gut handlen.

Seesaw

MT("SeeSaw(Sstr=1.3)",2)

Seesaw gilt als der beste Schärferfilter den es gibt, verbraucht dementsprechend auch bedeutend mehr Leistung als zum Beispiel LSF. Seesaw eignet sich sehr gut um schwache Details heraus zuarbeiten, ohne die schon starken markanten Details zu verunstalten.

SeesawLSF

MT("
a= last
b=a.Spresso()
SeeSaw(a, b,sstr=1.3)
LimitedSharpenFaster(strength=40)
",3)

Diese Kombination erzeugt ein wunderbar plastisches Bild und ist eher für sehr gutes SD Material und HD Material geeignet, da an allen Ecken und Enden noch mehr Details heraus gearbeitet werden. Bei schlechtem SD Material kann es allerdings zu einer Bildverschlechterung führen.

Fluxsmooth

MT("
a = last
b = FluxsmoothST
SeeSaw(a, b, NRlimit=2, NRlimit2=1,Spower=2, Sdamplo=8)
LimitedSharpenFaster(strength=50, Lmode=7)
SPresso(bias=25, biasC=25)
",3)

Folgende Kombination eignet sich für schlechtes SD Material, da die Schärfe dank Seesaw und LSF stark verbessert wird und Artefakte und Rauschen dank des Fluxsmooth Filters fast vollständig entfernt werden. Allerdings braucht diese Variante ebenfalls viel Rechenpower.

Das vollständige Tutorial findet ihr im Forumdeluxx.

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