
Wie bereits an mehreren Stellen erwähnt, wurde die nForce 5x0 Familie mit einigen neuen Features ausgestattet, diese möchten wir euch im Detail natürlich nicht vorenthalten.
Mainboards mit dem nForce 590 SLI Chipsatz verfügen über die neue Technik LinkBoost. Wer eine aktuelle nVidia-Grafikkarte (z.B. eine GeForce 7900 GTX) der Spitzenklasse besitzt, bekommt automatisch um 25 Prozent höhere Taktraten vom PCI-Express- und HyperTransport-Anbindung zugewiesen.
SLI-Ready Memory ist so gesehen keine neue Technik, sondern basiert auf einem offenen Standard, den so genannten Enhanced Performance Profiles (EPP). Dabei werden im SPD-EEPROM der Speichermodule neben den Standard-Daten auch erweiterte Daten abgelegt, welche die Timings beim Overclocking beinhalten.
Diese Technik ermöglicht es dem Benutzer, Prioritäten für die von ihm verwendeten Netzwerk-Anwendungen feszutlegen. Während Spiele und Internettelefonie sehr empfindlich auf hohe Netzwerklatenz reagieren, spielen diese für Datenübertragungen via FTP keine große Rolle. nVidia verschickt Pakete zeitkritischer Anwendungen deshalb mit einer höheren Priorität und verhindert somit Abbrüche, Stottern oder Stocken.
Mit der DualNet Technologie hat nVidia eine Möglichkeit geschaffen, die beiden Gigabit Ethernet Anschlüsse gemeinsam zu nutzen. So stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: -"Teaming", mit dem beide Anschlüsse zu einem zusammen geschlossen werden und man dadurch die doppelte Bandbreite zur Verfügung haben soll.
Die zweite Möglichkeit "Failover" ist dagegen nicht auf Mehrleistung getrimmt, sondern soll Sicherheit bieten. Fällt der primäre Ethernetanschluss aus, springt der Zweite sofort ein.
Keine Flaschenhälse, sehr gute Performance, kinderleichte Konfiguration über ein speziell dafür entwickeltes Interface und vor allem extrem sichere RAID-Systeme verspricht nVidia mit der MediaShield-Technologie. Die "MediaShield"-Technik ermöglicht vier verschiedene Raid-Modi: Raid 0, Raid 1, Raid 1+0 und Raid 5.
Zusätzlich führt NVIDIA die TCP/IP Beschleunigung ein. Durch diese soll der Prozessor entlastet werden, in dem der Medienprozessor Teile der Steuerung übernimmt, so unter anderem die Errechnung der Prüfsumme.