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X-Fi Xtreme Music | 1 - Einleitung, X-Fi Prozessor im Detail

X-Fi Xtreme Music

Einleitung

Lange Zeit war es still um die Soundkarten-Abteilung von Creative Labs. Vor rund 4 Jahren wurde die Audigy Serie veröffentlicht und seit dieser Zeit erblickte keine neue Serie das Licht der Welt. So wurde die Audigy Serie über Jahre hinweg immer weiter ausgebaut und erhielt kleinere Überarbeitungen. Doch jetzt bläst Creative mit der neuen X-Fi-Generation zum Großangriff. Die am 08.08.2005 der Öffentlichkeit vorgestellten X-Fi Serie umfasst dabei zurzeit 4 Modelle: die X-Fi Xtreme Music, X-Fi Platinum, X-Fi Fatal1ty FPS und die X-Fi Elite Pro.

Wir möchten euch in diesem Artikel das kleinste Modell, die X-Fi Xtreme Music, näher bringen und zeigen wie sich die neue Soundkarte im Praxistest schlägt.

X-Fi Prozessor im Detail

Die technischen Eckdaten des neuen X-Fi Soundchips sind beeindruckend. So besteht der Prozessor laut Creative aus 51,1 Millionen Transistoren und soll mit einer Rechenleistung von 10.000 MIPS (Million instructions per Second) aufwarten. Diese Werte entsprechen denen aktueller CPUs! Und nicht nur die Zahl der Transistoren wurde erhöht, sondern auch die Zahl der Features des neuen Soundchip.

Mit der fünften Version der „Environmental Audio eXtensions“ (kurz: EAX) möchte Creative die Qualität von Audioeffekten in Spielen auf eine neue Stufe heben. Mit „EAX 5.0“ werden die Möglichkeiten der Programmierschnittstelle beträchtlich erweitert. Die neue Spezifikation setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen, die gemeinsam einen neuen Level an Realismus erreichen sollen.

Hierbei wäre zum einen „EAX Voice“ zu erwähnen. Mit diesem neuen Feature wird die Stimme des Spielers in das Spiel integriert und wird dort so wiedergegeben, als würde sie von der Spielerfigur selbst kommen. So könnte es evtl. demnächst in Battlefield 2 möglich sein, seinen Gegner auf kurze Entfernungen zu belauschen. Hier wird die Zeit zeigen wie sehr die Spielehersteller das neue Feature anwenden werden.

Aufgrund der immer weiter steigenden Anzahl wiedergegebener Effekte, werden für eine detailliertes Klangfeld auch immer mehr Stimmen benötigt. So lag das Limit bis jetzt bei 64 Stimmen, mit dem X-Fi Prozessor können nun bis zu „128 Stimmen“ dargestellt werden. Eines der ersten Spiele, welches diesen Fortschritt nutzt, ist Battlefield 2.

Ein weiteres neues Feaure von „EAX 5.0“ ist „EAX PurePath“. Dieses erlaubt den Entwicklern in Spielen jede Box individuell anzusteuern. Diese Technik ist im Heimkino schon lange Standard und hält jetzt auch bei Spielen Einzug.

Eine weitere Technik ist „EAX MacroFX“, damit soll gewährleistet werden, dass ganz nahe Audioquellen auch wirklich so klingen, als ob sie tatsächlich nahe wären. Bisher konnte man ganz nahe Sounds nicht realistisch darstellen.

Diese Liste könnten wir immer weiter führen, doch das waren die wichtigsten neuen Features der fünften „Environmental Audio eXtensions“ Version.

Die Technik 24-bit Crystalizer soll es erlauben, die Qualität von 16-bit Audioinhalten auf 24-bit Niveau zu bringen und das on-the-fly. Der 24-bit Crystalizer bewirkt dabei, dass Informationen, die durch die Reduzierung der Bitrate, sowie durch Komprimierungsalgorithmen wie MP3 beschädigt wurden, wiederhergestellt werden. In wie weit dies überhaupt möglich ist, klären wir später.

Eine Besonderheit bei den Modellen X-Fi Fatal1ty FPS und die X-Fi Elite Pro sind die 64 MByte verbauter SDR Speicher. Aufgrund der Nähe zum Chip können die darin enthaltenen Daten vom X-Fi Prozessor besonders schnell aufgerufen werden. Außerdem wird dadurch Systemspeicher frei. Creative hat dieses Feature X-RAM getauft.

Abbildung X-Fi Xtreme Music
SoundBlaster X-Fi Xtreme Music
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