

Der Taiwanische Speicherhersteller A-DATA ist bekannt für seine große Palette an Speicher sämtlicher Art und genießt dabei einen guten Ruf. Anlass für uns einmal ein Speicherkit der Extreme Edition genauer zu betrachten. A-DATA gibt allen seinen Extreme Editions, die speziell auf das letzte Quäntchen Leistung ausgelegt sind, den Beinamen Vitesta - das Vitesta Extreme Edition DDR2 1066+ Kit ist unserer heutiger Testproband dabei.

Das Kit wird in einem Blister verpackt geliefert und enthält zwei 2 GB große Module. Was weiterhin sofort auffällt, sind die knallroten Heatspreader und das hervorstehende, silbernde Logo mit den wichtigsten Informationen.

Das Design der Heatspreader ist dagegen sehr klassisch. A-Data verzichtet auf eine Vergrößerung der Oberfläche durch kleine Kühlrippen oder eine Verlängerung der Kühlprofile. Die Oberseite der Heatspreader zeigt sich geschlossen, eine Luftzirkulation wird damit unterbunden, was für die Kühlung der Speicherriegel nachteilig ist.

Betrachtet man nun, dass A-DATA für das Speicherkit 2,3 Volt vorgibt, kann man vermuten das der Speicher sehr heiß wird, doch dazu später mehr. Leider findet man die Angaben zur Spannung weder auf den Speicherriegeln noch auf der Verpackung, sondern lediglich auf A-DATAs Webseite.
| A-DATA - Vitesta Extreme Edition DDR2 1066+ | Angaben |
|---|---|
| Modulgröße: | 2x 2048 MB |
| Speicherart: | DDR2 / Unbuffered |
| Speichergeschwindigkeit: | PC8500 (1066 MHz) |
| Module: | 128Meg x 64 |
| Voltage: | 2.3 Volt |
| Fehlerkorrekturmethode: | keine |
| Auffrischungsrate: | Reduziert (7.8 us), Self-Refresh |
Spezifiziert sind die Riegel als DDR2-1066 (PC8500, ungebuffert, keine ECC Fehlerkorrektur) Speicher, sprich dieser kann offiziell mit 1066 MHz betrieben werden. Dies macht die Riegel für Overclocker sehr interessant. Als Standardspannung wird von A-DATA selbst 2,3 V angegeben.

Das SPD ist sehr Beispielhaft vorprogrammiert, so befinden sich Insgesamt vier Spezifikationen, für ein weites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Neben zwei Spezifikationen im JEDEC-Standard mit 266 (533) MHz und 400 (800) MHz. Liegen die beiden letzteren, mit schärferen Timings, im EPP-Standard (Enhanced Performance Profiles) vor, mit 400 (800) MHz und 533 (1066) MHz. Die zwei JEDEC Werte wurden korrekt von unserem BIOS ausgelesen und eingestellt, bei den beiden EPP wurden nicht alle Timings korrekt übernommen, konnten aber ohne Probleme angepasst werden.
