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Razer Orochi - mobile Gaming-Maus | 3 - Im Test, Fazit & Wertung

Razer Orochi - mobile Gaming-Maus

Im Test

Kabelgebunden

Unter Windows und bei weniger actionreichen Spielen kann die Razer Orochi ganz entspannt mit hinter der Maus liegendem Handballen gesteuert werden. Auch kleinste Schaltflächen lassen sich so zielsicher ansteuern. Geht es mal etwas heißer her, beispielsweise in einem Shooter, empfiehlt sich hier aufgrund der geringeren Größe der Maus der sog. Claw Grip, bei dem die Finger etwa wie bei einer Tierkralle angezogen werden. Durch diesen Krallengriff kann die volle Geschwindigkeit der 4000 DPI eingesetzt werden, die nur mit angeschlossenem Kabel zur Verfügung stehen. Die Gleitfähigkeit der Teflon-Füße lässt die Maus geradezu widerstandsfrei über das Mousepad schweben. Mit etwas Übung lassen sich mit der Orochi auch schnelle Games wie Unreal Tournament 3 oder Modern Warfare 2 meistern.

Kabellos

Kabel ab. Bluetooth an Rechner und Razer Orochi aktiviert. Nun haben wir nur noch 2000 DPI und 125MHz zur Verfügung. Diesen Unterschied kann man unter Windows kaum spüren. Was auffällt, ist das schnelle Abschalten der Orochi, um Energie zu sparen. Das hat den Vorteil, dass die Batterien oder Akkus länger halten. Bei erneuter Bewegung der Maus, benötigt sie ca. 1 Sekunde, um sich wieder zu aktivieren. Je nach Nutzungsverhalten kann dies mehr oder minder lästig sein. Wir fanden es insgesamt weniger störend. Beim Spielen fällt die geringere Auflösung des Laser-Sensors schon etwas mehr ins Gewicht. Allerdings sind 2000 DPI noch kein Low-Res, d.h. wir befinden uns hier in einer mittleren Einstellung, wenn man das gesamte Angebot von Gamer-Mäusen in Betracht zieht. Das Notebook-Mousepad Razer Kabuto reicht mit seinen 28x19,5cm reicht gerade noch aus, um im schnelllebigen Shooter den nächsten Gegner zu erfassen, bevor es zu spät ist. Wer allerdings an 4000 oder mehr DPI gewohnt ist, muss sich erst wieder auf 2000 DPI um gewöhnen.

Fazit & Wertung

Die Razer Orochi kann als mobile Gaming-Maus rundum überzeugen. Sie ist klein, kommt mit einer praktischen und schicken Reisetasche daher und weiß auch auf technischer Seite voll zu überzeugen. Mauszeiger und Fadenkreuz können mithilfe der ultraschnellen Teflon-Füße schnell und präzise gesteuert werden. Für den mobilen Gamer ist sie der ideale Begleiter. Kleinere und mittlere Hände werden sich bei der Steuerung sehr wohl fühlen. Lediglich die Besitzer wirklich großer Hände könnten lieber auf eine Maus "normaler" Größe zurückgreifen wollen. Der Preis ist mit 79,99 € nicht gerade günstig, aber mobiles Gaming war schon immer etwas teurer. Die Leistung der Razer Orochi entspricht voll und ganz der eines Gamer Enthusiasten.

Gefallen hat uns:

  • Gute Gaming-Eigenschaften trotz geringer Größe
  • Luftkissenartige Gleitfähigkeit
  • Präzision im Kabel-Modus

Weniger gefallen hat uns:

  • Preis

Bewertungsbox

Wir danken an dieser Stelle Razer und der PSM&W Kommunikation GmbH für die schnelle und unproblematische Bereitstellung des Testmusters.

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