
Mit dem Sphex bringt Razer eine weitere Innovation für enthusiastische und professionelle Computerspieler. Das Mauspad verdankt seinen Namen der Familie der Grabwespen, welche ihre Beute stechen und damit lähmen. Eigentlich ist es auch kein Mauspad in dem Sinne, denn dazu ist es viel zu dünn. Es mutet mehr wie eine auf dem Schreibtisch fixierte Kontrollfläche an, kaum dicker als ein Blatt Papier. Einmal angebracht, soll es jederzeit wieder ablösbar sein und auch Verschmutzungen seien einfach abwaschbar. Die Haftung sei auch nach einer solchen Reinigung unvermindert und garantiere einen festen Sitz des designierten Battlegrounds für anspruchsvolle Gamermäuse. Razer verspricht bei minimalem Preis eine maximale Kontrolle für optische Mäuse und Lasermäuse.

Die Verpackung eines Mauspads, wie soll es anders sein, ist simpel, aber ansprechend designed.
Neben dem Sphex finden sich lediglich die üblichen zwei Razer-Aufkleber und ein Razer-Zertifikat im Lieferumfang.
Getestet haben wir das Sphex im Arbeitsbetrieb sowie im Spielbetrieb und dabei auf verschiedene Aspekte im Handling und der Platzierung auf dem Schreibtisch geachtet. Währenddessen haben wir verschiedene Auflösungen von 800 bis 5600 dpi durchgespielt. Die Möglichkeit einer erneuten Fixierung musste das Sphex nach einer Verschmutzung mit anschließender Reinigung ebenfalls unter Beweis stellen.

Die haftende Rückseite des Razer Sphex war durch eine Folie gegen vorzeitiges Festkleben geschützt. Vorsichtshalber haben wir unsere Arbeitsfläche noch ein wenig poliert, um störende Schmutzfaktoren auszuschließen. Einmal fixiert, lässt es sich nicht mehr unwillentlich verrücken. Lediglich die dafür vorgesehene rechtsseitige Lasche gewährt einem unter das Mauspad zu fassen, um es gegebenenfalls wieder abzuziehen und neu zu positionieren. Einem häufigen Ortswechsel wie beispielsweise auf LAN-Parties steht also auch nichts im Wege.